(21.11.2005)Diesmal hab ich den viel angepriesen "interaktiven Film" Fahrenheit getestet. Ein Action/Adventure game, dessen Spielhandlung sich nicht an strikte Skriptings halten soll, sondern eben "interaktiv" vom Spieler beeinflusst werden kann. Klingt vielversprechend, oder?
Es beginnt.. mit einem mysteriösen Mord, in der Sanitärabteilung einer Bar. Der wohl zu diesem Zeitpunkt etwas "benommene" Lukas, in dessen Rolle wir im Spiel noch öfters schlüpfen, ist zu Recht wohl etwas verwirrt als er kurz nach der Tat feststellt was er da getan hat. Ihm bleibt nicht viel Zeit zu verschwinden, als (natürlich) ein untersetzter Polizist sein Bedürfnis nichtmehr halten kann, und Richtung Toilette geht. Nix wie raus aus dem Laden, aber kein Aufsehen erregen heisst es da.
Neben dem Charakter von Lukas, spielen sie gleichzeitig noch die Rolle von 2 Polizisten die den Mord aufklären sollen.
Ein Teufelskreis, man versucht einerseits der Polizei zu entkommen, und alle Spuren zu verwischen - andererseits soll man sich selbst aber auch dem Mord überführen...
Das Spiel glänzt die ganze Zeit über mit Cineastischen Schnitten, und Multi-View-Features (eine Szene aus verschienden Blickwinkeln zur selben zeit betrachtet). Es entsteht tatsächlich der Eindruck in einem Film mitzuspielen, und von Kapitel zu Kapitel nimmt das Spiel an Spannung zu. Neben dieser beeindruckten Form der Handlungspräsentation und Weiterführung, gibt es im Spiel natürlich auch Action-Parts, in denen ihr Euren Joypad ordentlich vergewaltigen könnt. Das beschränkt sich allerdings auf die zeitgedrängte Tätigkeit des drückens irgendwelche Knöpfe. Also daran kann es schonmal nicht liegen, dass das spiel erst ab16 ist ;-). Die Adventure-Elemente halten sich nochmehr als die Anspruchsvollen Action-Controllings in Grenzen. Ich glaube es waren um die 3 Rätsel, die nicht besonders Kopfzerbrechen erforderten. (Kombiniere X mit Y).